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Gan-Erdene Tsend zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Region, der weit über deren Grenzen bekannt ist. Die Burg Vischering widmet ihm nun in ihrem 750-jährigen Jubiläumsjahr eine große Einzelausstellung.

Gan-Erdene Tsend verbrachte seine Kindheit in den sandigen und steinigen Landschaften nahe der Wüste Gobi, bevor er zum Kunststudium nach Münster zog. Seine Gemälde entführen in ein magisches Bilduniversum, geprägt von mongolischer Tradition und deutscher Lebenswirklichkeit. Sie bilden ein Kaleidoskop von Eindrücken aus fernen, menschenleeren Landschaften und dazu gegensätzlichen urbanen Kulissen. In diesen von Leichtigkeit geprägten Szenen, wirken die meist in der Rückansicht dargestellten Personen und Tiere losgelöst von Zeit und Raum. Passend zum Ausstellungstitel versteht es Tsend wie kein anderer die Abbildung der Wirklichkeit mit selbstverständlicher Leichtigkeit in Frage zu stellen.

Immer wieder findet sich in seinen Werken der Kunstgriff der Spiegelung, mit der er die sichtbare, reale Welt mit jener der Imagination, der Fantasie und der Erinnerung zu einer faszinierenden Einheit zu verschmelzen weiß.

Die einzigartige Ausstellung präsentiert neben neuen, großformatigen Werken auch zahlreiche private Leihgaben, die der Künstler selbst als Meilensteine in seinem künstlerischen Werdegang versteht.

 

Der Kreis Coesfeld lädt alle Interessierten herzlich zum Künstlergespräch am 21.08.2022 um 15 Uhr ein.

Um Anmeldung unter 02591-79900 oder kultur@kreis-coesfeld.de wird gebeten.

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

 

Führungen durch die Sonderausstellung mit der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Hovestadt sind innerhalb der Öffnungszeiten des Museums für 120€ (zzgl. 3,5 € Ausstellungseintritt pro Person) frei buchbar.

 

Abb.: Gan-Erdene Tsend, Abendflüge, 2021, 160 x 200 cm, Öl auf Leinwand