Der Wert der Dinge | Verborgenes aus dem Museumsdepot

2026-03-30T00:00:00+02:00
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Was sammeln Museen und welche Objekte finden den Weg in die Ausstellung? Was bleibt im Depot verborgen?

Museen zeigen nur einen kleinen Teil ihrer Sammlungen. Der größte Teil wird im Depot bewahrt, dokumentiert und selten gesehen. Die Ausstellung „Der Wert der Dinge“ richtet den Blick auf diese verborgenen Bestände.

Ausgewählt wurden Objekte, die bislang kaum öffentlich präsentiert wurden. Alltagsgegenstände, landwirtschaftliche Geräte und bürgerliche Kleidung erzählen von Lebens- und Arbeitswelten jenseits der adeligen Geschichte der Burg. Zugleich eröffnen sie Fragen nach Sammlungspraxis, Bedeutungszuschreibungen und musealen Auswahlprozessen: Warum werden manche Dinge ausgestellt – und andere nicht?

Die Berliner Sammlungsfotografen Volker Weinhold und Sebastian Köpcke haben für die Ausstellung Depotobjekte als Stillleben inszeniert. In ihrer an die Renaissance erinnernden Ästhetik verleihen die Fotografien den Dingen eine neue Würde.

Partizipative Stationen machen kuratorische Entscheidungen erfahrbar: Besuchende können eigene Stillleben gestalten, Fotografien aufnehmen oder über den zukünftigen Verbleib ausgewählter Objekte abstimmen. So entsteht ein Dialog über den Wert der Dinge und die Geschichten, die sie erzählen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 14. Juni, 17 Uhr, lädt der Kreis Coesfeld herzlich ein.

Eintritt: In Kombiticket Vor- und Hauptburg enthalten

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